Mythos 1: Man verbrennt nur Körperfett, wenn man das Cardiotraining auf nüchternen Magen durchführt!
– Entspann dich. Wenn du zu den „Frühschichtlern“ gehörst, die morgens früh anfangen zu arbeiten, musst du nicht früher als normal aufstehen, um ein effektives Fettverbrennungstraining durchzuführen! Sicherlich ist ein moderates Cardiotraining auf nüchternen Magen eine Art um Körperfett loszuwerden, aber letztendlich solltest du auf deinen gesunden Menschenverstand setzen. Denn das Training auf nüchternen Magen hat überhaupt nichts Magisches an sich. Und du kannst zu jeder anderen Tageszeit – die vor allem günstiger für dich ist - ebenfalls ein effektives Fettverbrennungstraining durchführen.
Ein Fettverbrennungstraining nach dem Krafttraining basiert im Übrigen auf der selben Theorie, wie ein Cardiotraining auf nüchternen Magen, da dort ebenfalls die Energiespeicher im Körper erschöpft sein sollten und der Körper (der Theorie nach) nur Körperfett verbrennen kann!
Mythos 2: Man verbrennt nur Körperfett, wenn man sich im „Fettverbrennungspuls“ befindet!
Die Theorie, die schon seit Ewigkeiten im Umlauf ist, sagt aus, dass man ein effektives Fettverbrennungstraining bei einem Arbeitspuls zwischen 120 und 140 Schläge pro Minute durchführen sollte......
Der Hintergrund dabei ist, das bei einem Puls zwischen 120 und 140 Schläge pro Minute der Körper bevorzugt Fettsäuren verbrennt. Die Kohlenhydrate, bzw. das Glykogen wird erst bei höheren Herzfrequenzen verbrannt. Je langsamer der Arbeitspuls, desto mehr Fett wird verbrannt……
Soweit die Theorie! Tatsache ist aber, dass vor allem die Intensität ausschlaggebend für den Erfolg ist. Das gilt nicht nur für das Krafttraining, sondern auch für das Cardiotraining. Wenn du ein hochintensives Intervall- Cardiotraining durchführst, verbrennst du wesentlich mehr Kalorien, als wenn du ein Cardiotraining bei einer gleichbleibender Intensität ausführst. Und wenn du ständig deinen Puls im Auge behalten musst, um die 120- 140 Schläge pro Minute zu gewährleisten, lenkt dich das eher vom Training ab ! Folge: Mangelende Konzentration auf das Wesentliche: Dein Training !
Zudem musst du ein hochintensives Cardiotraining nicht solange ausführen wie ein Cardiotraining mit gleichbleibender Intensität, da der Stoffwechsel nach beendetem Training immer noch Stunden danach erhöht sein kann. Durch diesen „Nachbrenneffekt“ hast du eine wesentlich höhere Stoffwechselrate, was dir Körperfett vom Leib hält ! Und dazu noch ein hilfreicher Tipp: Gleich im Anschluss einen leckeren Eiweiss-Shake bei Suska bestellen und der Fettverbrennungseffekt hält danach noch 2 Std. länger an....
Mythos 3: Man muss mindestens 20 min. Cardiotraining machen um Körperfett zu verbrennen!
– Auch ein ganz verbreiteter Mythos. Die Theorie dahinter sollte anscheinend folgende sein: Nach 20min sind deine Glykogenreserven verbraucht und dann verbrennt der Körper auf jeden Fall Körperfett………
Es ist aber eine Tatsache, dass die körpereigenen Glykogenspeicher bis zu 400gr Glykogen speichern können. Dies sind 1600 Kcal. Und niemand verbrennt in 20min 1600 Kcal! Selbst wenn deine Glykogenspeicher nur zur Hälfte „gefüllt“ sind- musst du immer noch min. 700- 800Kcal verbrauchen um diese zu entleeren. Und selbst das dürfte ein schwieriges Unterfangen werden. Oder glaubst du dein Körper sagt nach 20min: „So jetzt verbrenne ich aber nur noch Fett?“ Vergiss diesen Mythos und mach einfach dein Cardiotraining. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dass deine Glykogenspeicher beim Fettverbrennungstraining weitestgehend leer sind, führe dein Cardiotraining am besten nach dem Krafttraining aus! (Wie im Mythos 1 schon empfohlen)
Mythos 4: Wenn man eiskaltes Wasser trinkt, verbrennt man mehr Kalorien...
– Was sich die Leute alles für Theorien ausdenken um Körperfett loszuwerden….Nun, sicherlich muss der Körper mehr Wärme erzeugen um dieses Kalte Wasser auf Körpertemperatur zu „erhitzen“. Nur sind dies minimale Anstrengungen für den Körper, keinesfalls kannst du dadurch effektiv Körperfett verbrennen! Der Theorie nach verbrennt 1 Liter Kaltes Wasser 35kcal. Und das macht in der Gesamtbilanz lediglich die Spitze des Eisbergs aus. Zudem können große Mengen an kaltem Wasser zu Magenreizungen führen. Von daher solltest du dir den Glauben an diesen Mythos sparen und dein Wasser in der Temperatur trinken, die dir am Besten bekommt !
Mythos 5: Negative Kalorien helfen dir beim Körperfettverlust!
– Ein Mythos der sich in letzter Zeit immer öfters im Internet findet. Die sogenannten negativen Kalorien bestehen vor allem aus Äpfeln und Bananen. Diese Theorie hat aber einen Denkfehler, denn wenn man sich demnach nur von Äpfeln und Bananen ernähren würde, dann würde man ja quasi verhungern, da ja ein Energieverlust im Körper erfolgte… Es ist wirklich eine Schande, was „Experten“ alles empfehlen um Körperfett loszuwerden.Es führt höchstens zu einer großen Verunsicherung, statt das dies irgend einen Nutzen mit sich bringt. Äpfel und Bananen haben wie alle anderen Lebensmittel einen Brennwert. Dieser ist zwar nicht so hoch, wie z.B. bei Nudeln- aber trotzdem liefern diese Lebensmittel Kalorien.
Wenn du bisher nichts von diesen Negativen Kalorien gehört hast, solltest du dies auch schnellstens wieder vergessen- für diejenigen die mit dieser Theorie liebäugeln, sollte dieser Mythos hiermit entlarvt sein… Auch hier die Empfehlung für alle die es genau machen wollen: BODY-ANGEL ! Unser Partner für gezielte Ernährung - alle 8 Wochen hierzu Informationsveranstaltungen.
Wie du siehst, sind viele Mythen nichts weiter als reiner Schwachsinn. Wichtig ist, dass du Spaß am Training und im Vitalis hast - und auch weiter haben wirst. Genieße dein Training und achte nicht zu viel auf solche Mythen. Das führt nur dazu, in ein Dogma zu fallen- was letztendlich den Spaß am Training nimmt. Die Höhe der Trainings- Intensität entscheidet immer noch über Sieg und Niederlage- dabei sollte aber der Spaß nicht zu kurz kommen.
Von daher gutes Training im Vitalis ! DAS Fitness- und Gesundheitszentrum in der Schwalm !

Es ranken sich eine Menge Mythen rund um das Thema Fettverbrennung. Viele davon sind wahr, andere sind nicht gerade hilfreich. Das Problem mit Mythen ist zudem, das man meist nicht weiß ob diese überhaupt funktionieren – und somit die falsche Hoffnung vermitteln.